Shop
Global
Haben Sie Ihr Land nicht gefunden?
BWT arbeitet weltweit mit tausenden Partnern in mehr als 80 Ländern. Senden Sie uns bitte eine Nachricht. Der richtige Ansprechpartner wird sich bei Ihnen melden.

Basisschutz für das Trinkwassersystem

Filtertechnik

 
Auf dem Weg vom Wasserwerk in Haus und Gebäude können durch Reparaturen, Sanierungen und Neuanschlüsse im Rohrleitungsnetz Fremdpartikel in das Wasser gelangen. Gehen Sie auf Nummer sicher mit einem BWT Trinkwasserfilter.
Filtersystem für Gebäude und Industrie Filtersystem für Gebäude und Industrie

Filtertechnik

Filter

Schutz vor Partikeln & Verunreinigungen

Öffentliche Wasserversorger liefern Trinkwasser erster Güte. Oft gelangen jedoch – durch Reparaturen, Sanierungen und Neuanschlüsse im Rohrleitungsnetz – Fremdpartikel ins Rohrleitungssystem und in weiterer Folge in die Hauswasserinstallation gelangen. Die Verunreinigungen können tropfende Wasserhähne und teure Schäden verursachen. Außerdem kann die Hygiene des Trinkwassers durch diese Verschmutzungen beeinflusst werden, da sie ein optimaler Nährboden für Keime und Bakterien in den Rohrleitungen sind. Die BWT Trinkwasserfilter sorgen für Schutz und Sicherheit beim Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel, das uns zur Verfügung steht - Wasser.

Vorteile

Über Filter­sys­teme

BWT Wasserfilter schützen die Rohrinstallation, wasserführende Systemteile und Geräte vor Partikel und Verunreinigungen. Ventile und Geräte reagieren empfindlich auf im Wasser mitgeführte Partikel. Werden diese nicht entfernt, sind Funktionsstörungen und hoher Wartungsaufwand die logische Konsequenz. Die Entfernung von Feststoffpartikeln, Trübungen und Färbungen ist auch aus technischen, wirtschaftlichen, hygienischen und ästhetischen Gründen notwendig. Bei der Auswahl des für Sie geeigneten Filtersystems sind Ihnen die Experten von BWT gerne behilflich.
Wasser Lupe
Wasser Lupe

Produkte

 

Bera­tung

Kontak­tieren Sie unsere BWT Experten und lassen Sie sich beraten.

Häufige Fragen

Ist eine Nachbehandlung von Trinkwasser aus einer zentraler Wasserversorgung im Haushalt sinnvoll?

In vielen Fällen - Ja!

Eine Trinkwasser-Nachbehandlung zum Schutzes der Hausinstallation vor Partikel- und Kalkeintrag bzw. Korrosion ist unter vielen Aspekten sinnvoll:

  • Technischer Aspekt: Schutz der Installation und angeschlossenen Haushaltsgeräte
  • Wirtschaftlicher Aspekt: Einsparung bei Wasch- und Reinigungsmitteln, Reparaturen etc.
  • Ästhetischer Aspekt: Vermeidung von Kalkflecken auf Armaturen etc.
  • Hygienischer Aspekt: Schutz vor Inkrustationen und Ablagerungen, die Lebensraum für schädliche Mikroorganismen (Biofilm) sein können
  • Kundenwunsch: Komfortansprüche, erleichterte Pflege, uvm. stehen natürlich im  Zentrum der zu erfüllenden Anforderungen

Dies ist auch zu 100 % konform mit den Regulativen. In der Trinkwasser-Verordnung (TWVO) §5 Absatz 1 wird allgemein für eine Trinkwasseranlage Errichtung, Betrieb und Wartung von nach dem Stand der Technik gefordert. Immer ist ein Filter und oft eine Nachbehandlung nach Stand gefordert / empfohlen.

Wichtig: Geprüfte Produkte, Dienstleistung und Expertise

Geprüfte Produkte sind die Voraussetzung, ein DVGW Prüfzeichen stellt sicher, dass alle Materialien für den Einsatz im Trinkwasser zugelassen sind.  Der Einbau ist jedoch nur die halbe Miete. Wasseraufbereitung mit Verantwortung heißt auch:

  • BWT-Beratung i.R. der Planungsunterstützung durch ausgebildetes Team im Innen- und Außendienst, viele zertifizierte Hygienetechniker
  • Fachgerechte Montage durch qualifizierte BWT Partnerinstallateure (Trinkwasser Profis)
  • Service- und Garantieleistungen, wie Inbetriebnahme und Wartung durch den BWT Werkskundendienst im Rahmen von Vollgarantiepaketen oder Profigarantien 

Wichtig: rechtliche Verantwortung gilt immer, mit oder ohne Wasseraufbereitung!
Im Sinne der „allgemeinen Verkehrssicherungspflicht“ (ABGB §1295) hat ein Betreiber ei-ner Trinkwasserinstallation immer Obsorgepflichten für Betrieb, Wartung, etc. unabhängig, ob eine Wassernachbehandlung verbaut ist oder nicht.

Ist der Strahlregler am Wasserhahn ausreichend, um Partikel aus dem Wasser bzw. der Hausinstallation zurückzuhalten?

Nein, denn:
Wasserfilter am Beginn der Hauswasserinstallation gelten als Basisschutz vor dem Eintrag vor Partikeln und Schwebstoffen.

Die EN 806-2 fordert zum Thema "Schwebstoffe" unter Punkt B.3:
"Schwebstoffe …lagern sich in Rohren ab…können dadurch sowohl Wachstum von Mikroorganismen als auch Korrosion hervorrufen...ebenso können Schwebstoffe zu Funktionsstörungen und Verstopfungen angeschlossener Apparate führen." Um diesen Risiken vorzubeugen...sollte der Einbau eines mechanischen Filters am Beginn der Hausinstallation in Betracht kommen"

Weiters im Sinne der EN 806-2 Punkt B.4. sind Siebe an Wasserzählern oder Entnahmearmaturen (= Strahlregler) als Schutz vor Partikel- und Schwebstoffeintrag nicht ausreichend.

ÖNORM 2531, Kapitel 4.8.3 Innenkorrosion:
Beschaffenheit des Wassers: Fremdstoffe sind durch entsprechende Vorkehrungen zu vermeiden (z.B. Wasserfilter).

DIN 1988-200, Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen:
Punkt 12.3.3: Mechanische Filter sind bei allen Leitungswerkstoffen erforderlich.
Punkt 12.4.1: Unmittelbar hinter der Wasserzählanlage ist ein mechanischer Filter einzubauen.
Punkt 12.4.3: Der Einbau eines mechanischen Filters hat zeitlich vor der ersten Füllung der Trinkwasser-Installation und örtlich unmittelbar hinter der Wasserzählanlage zu geschehen.

ÖNORM EN 13443
, Anlagen zur Behandlung von Trinkwasser innerhalb von Gebäuden – mechanisch wirkende Filter:
Anhang B, Punkt B.4: Mindestens alle sechs Monate muss das Filterelement in einem Filter ausgetauscht werden (Einwegfilter).

Perfekte BWT Produktlösung: DVGW geprüfter E1 Einhebelfilter mit Hygienetresor, 10 Jahres-Garantie und Erinnerungsdienst.

Muss eine Weichwasseranlage oder ein Partikelfilter gewartet werden?

Ja!

Die TWVO definiert unter §5 die Pflichten eines Betreibers einer Wasserversorgungsanlage: Dieser hat … "die Wasserversorgungsanlage fachgerecht von geschulten Personen zu errichten, zu warten und instand zu halten." Damit ist ein Wartungsaufwand gerechtfertigt und im Sinne der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht (§ 1295 ABGB) und einem bestimmungsgemäßen Betrieb einer Wasserversorgungsanlage (Water Safety Plan, ÖNORM EN 15975-2) ist regelmäßige, fachkundige Wartung auch prinzipiell gefordert.

Vgl. auch ÖNORM EN 15161, Kapitel 7: Wartungsanforderungen

ÖNORM M 6254 (2007-08)
Kapitel 10 Wartung

Enthärtungsanlagen sind in periodischen Abständen sachgerecht zu warten. Die Zeitabstände zwischen den Wartungen dürfen bei Enthärtungsanlagen für einen Nenndurchfluß bis zu 0,3 m³/h maximal ein Jahr betragen, bei Anlagen mit höherem Nenndurchfluß maximal ein halbes Jahr.

Durch die von BWT angebotenen Service- und Garantieleistungen, wie Wartung durch den BWT Werkskundendienst, Inbetriebnahme im Rahmen von Vollgarantiepaketen oder Profiga-rantien, können technische oder hygienische Probleme im Betrieb von Nachbehandlungsanlagen vermieden werden.

Trink­was­ser­ver­ord­nung TWV - der Instal­la­teur sorgt für den Stand der Technik

Laut § 3 TWV muss das Wasser geeignet sein, ohne Gefährdung der menschlichen Gesundheit getrunken oder verwendet zu werden. Im § 4 TWV ist festgelegt, dass die geforderten Qualitätsparameter im gesamten TW-Verteilungsnetz gelten, also auch an den Entnahmestellen. § 5 TWV schreibt vor, dass der Betreiber einer Wasserversorgungsanlage dafür verantwortlich ist, dass diese dem Stand der Technik entsprechend errichtet und von fachgerecht geschultem Personen gewartet wird.

ÖNORM EN 806-2: 2005 regelt die technischen Anforderungen an die Trinkwasserinstallationen

Unter Punkt 3 - "Allgemeine Anforderungen" heißt es:

Die Trinkwasser-Installation ist so zu planen, dass:

a) Wasserverschwendung, übermäßiger Gebrauch, Missbrauch und Trinkwasserverunreinigung vermieden werden;

b) Übermäßige Fließgeschwindigkeiten, geringe Entnahmearmaturendurchfl üsse und stagnierendes Wasser vermieden werden;

c) An allen Entnahmestellen die Gebrauchstauglichkeit unter Berücksichtigung des Druckes, der Entnahmearmaturendurchfl üsse, der Wassertemperatur und der Nutzung des Gebäudes ermöglicht wird;

d) Lufteinschlüsse während des Füllvorganges oder Betriebes vermieden werden;

e) Keine Gefahr oder Unannehmlichkeiten für Personen und Haustiere noch eine Gefährdung des Gebäudes oder seines Inhaltes gegeben ist;

f) Schaden (z. B. Steinbildung, Korrosion und Degradation) vermieden wird und die Trinkwasserqualität nicht durch örtliche Umgebungseinflüsse beeinträchtigt oder gefährdet wird;

g) Zugang und Wartung der Apparate ermöglicht wird;

Im Anhang B.2 der ÖNORM EN 806-2 wird auf das Problem der Steinbildung eingegangen. Ablagerungen von Calciumcarbonaten können die Funktion von Armaturen und Apparaten im Trinkwasser-System beeinträchtigen. Im Falle von Steinbildung wird eine Trinkwassernachbehandlung wie Wasserenthärtung durch Ionentausch oder Dosierung von Wirkstoffen empfohlen.

Anhang B.3 der ÖNORM EN 806-2 weist auf mögliche Gefahren durch abgelagerte Schwebstoffe in Rohren hin, wie zB: Wachstum von Mikroorganismen, Korrosion oder Funktionsstörungen angeschlossener Apparate. Daher wird der Einbau eines mechanischen Filters am Beginn der Hausinstallation empfohlen.

ÖNORM B 2531: 2019

Die ÖNORM B 2531 – eine nationale Ergänzung zur ÖNORM EN 806 – empfiehlt für den Einsatz von Trinkwasser- Nachbehandlungsanlagen hinsichtlich Bauart und Wirkungsweise einen entsprechenden Prüfbericht über die gesundheitliche Unbedenklichkeit. Weiters wird zum Schutz der System- und Einbauteile gegen Eindringen von Partikeln der Einbau eines mechanisch wirkenden Filters empfohlen, wobei auch die Wartungsintervalle besonders aus hygienischen Aspekten zu beachten sind.

DIN 1988-200: 2012: Ein Filter ist Pflicht

Die DIN 1988-200 gilt als "Bibel" der Trinkwasserinstallationen. Die DIN 1988-200 empfiehlt die Berücksichtigung von Herstellerangaben für Einbau, Betrieb und Wartung von Anlagen zur Trinkwasser- Nachbehandlung, weiters müssen diese Anlagen den anerkannten Regeln der Technik entsprechen und über ein entsprechendes Zertifikat (z.B. DVGW) verfügen. Auch wird im Fall von Steinbildung im Punkt 12.3.2 der Einsatz einer Trinkwasserbehandlung, z.B. Wasserenthärtung durch Ionentausch, Dosierung von Wirkstoffen oder Kalkschutzgeräten empfohlen.

In Punkt 12.4 heißt es: "Unmittelbar hinter der Wasserzähleranlage ist ein mechanischer Filter einzubauen. Der Filter muss DIN EN 13443-1 und Din 19628 entsprechen." Bei der Erweiterung bestehender Trinkwasser-Installationen oder dem Auswechseln größerer Installationsabschnitte kann der Einbau eines zusätzlichen mechanischen Filters und der Übergangsstelle zweckmäßig sein, um die Einschwemmung von Feststoffpartikeln aus bestehenden Leitungsabschnitten zu vermeiden.

Der Einbau alleine ist jedoch nur die halbe Miete. Um dauerhafte Hygiene gewährleisten zu können schreibt die ÖNORM EN 13443-1: 2007 vor, bei Wechselfilter alle 6 Monate das Filterelement zu tauschen und bei Rückspülfiltern ebenfalls alle 6 Monate die Spülung auszulösen.

ÖNORM M 6254: 2007 – vor Kalk schützen, aber richtig!

Der Einbau einer Enthärtungsanalge zur Härtereduktion kann aus technischen Gründen, aus Komfortgründen oder aus Hygienegründen sinnvoll sein. DIN 1988-200, 12.6.1: "Enthärtungsanlagen müssen DIN EN 14743 und DIN 19636-100 entsprechen."

ÖNORM EN 1717: 2008

Die EN1717 beschäftigt sich mit dem "Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser- Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen."

Laut Punkt 4.1 ist das Rückfließen von Nichttrinkwasser (z. B. Wasser aus dem Heizungssystem) in das Trinkwassersystem zu verhindern, welches bis Gefahrenklasse 3 (z. B. entmineralisiertes Wasser bzw. Heizungswasser ohne Additive) durch einen Systemtrenner (z.B. Bauart BA) erreicht wird.

Water Safety Plan (WSP)/ ÖNORM EN 15975-2 : 2013

Um die hygienische Sicherheit des Trinkwassers bis zum Zapfhahn des Nutzers sicherzustellen, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO den Water Safety Plan (WSP). Dieses Konzept beinhaltet eine Risikoanalyse für ein Trinkwasser-System und daraus abgeleiteten Managementpläne zur Beherrschung von Risiken und Gewährleistung eines sicheren Betriebes. Dieser Water Safety Plan findet sich in der ÖNORM EN 15975-2 wieder. Weiters bezieht sich Teil B im Anhang II der aktuellen Fassung der TWVO auf diese Norm. Es wird für einen Betreiber einer Wasserversorgungsanlage bei Durchführung einer Risikobewertung gemäß EN 15975-2 die Möglichkeit einer Verringerung der Probenahmehäufigkeit bzw. der zu untersuchenden Parameter angeführt.

Heizungswasser ÖNORM H 5195-1: 2016

Die Norm für die "Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in geschlossenen Warmwasser Heizungsanlagen" besagt unter Punkt 4.2, dass Schmutz und andere Verunreinigungen (Fremdpartikel) beachtliche Korrosionsfaktoren darstellen, wodurch das Einbringen von Verunreinigungen in das Heizungssystem zu vermeiden ist. Alle Änderungen in der neuen ÖNORM H 5195-1 finden Sie unter anderem BWT Heizungswassermagazin. . Es ist notwendig, die Bauteile einer Heizungsanlage vor ihrer Montage gründlich zu reinigen und vor einer nachträglichen Verunreinigung durch Ablagerungen, Korrosion und Füllwasser zu schützen.

Auszug ÖNORM 5195-1

Natürliches, perfektes Heizungswasser ohne Zusatzstoffe vermeidet, dass unsere Partner in eine Gewährleistungsfalle tappen. Über die ÖNORM hinaus erfüllt das Heizungswasser nach dem BWT ReinHEIZgebot in puncto Arbeitsschutz, Umweltschutz, Schutz des Trinkwassers die damit einhergehenden Forderungen und Herausforderungen für sein Unternehmen, seine Mitarbeiter und Kunden. Eine nachhaltige Lösung also!
Weitere laden

Service