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Infinity M/A/AP

​Rückspülfilter-System für die technische Gebäudeausrüstung

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Artikelnummer:810193
  • Millionenfach bewährte Filter- und Anschlusstechnik
  • Je nach Modell automatischer oder manueller Rückspülfilter
  • Dank Filterbaukasten flexibel und beliebig konfigurierbar
  • Einfache Montage ohne Werkzeug möglich
  • DVGW zertifiziert
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Stopp für uner­wünschte Eindring­linge

Der Einbau eines Was­ser­fil­ters macht Sinn, denn diese sorgen für Schutz und Sicherheit beim Umgang mit Trink- und Brauchwasser. Was viele aber nicht wissen: der Einbau eines DVGW-/ÖVGW-geprüften Filters wird laut DIN 1988 sogar empfohlen!

Produkt­be­schrei­bung

BWT Infinity Rückspülfilter-System - die tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tung

Filter­bau­kasten - flexibel und beliebig konfi­gu­rierbar - bestehend aus Infi­nity

  • M - Manuell
  • A - Auto­ma­tisch zeit­ge­steuert
  • P - Auto­ma­tisch diffe­renz­druck­ge­steuert

Modul Größen:

  • Größe I (3/4"-5/4")
  • Größe II (6/4"-2")
  • und dem gewünschten (DR-) Anschluss-Modul

6 Anschluss-Optionen

  • in Hydro­MODUL Verteiler-Systeme DN 25 oder DN 32 mit Druck­min­derer (DR-Modul) oder ohne Druck­min­derer (Basis-Modul)
  • klas­si­sche Instal­la­tion DN 20, DN 25, DN 32 mit DR-Anschluss- Modul oder Anschluss-Modul
  • klas­si­sche Instal­la­tion DN 40 oder DN 50 mit Vierloch-Flansch mit DR-Anschluss- Stück oder Anschluss- Stück

Montage senk­recht oder waag­recht möglich.

Unend­lich robust:

  • DVGW-geprüft
  • Millio­nen­fach bewährte Filterund Anschluss­technik
  • Robuster Metall-Kopfteil
  • Große Filter­fläche
  • 2 Phasen Rück­spü­lung:
    • 1. Grob­teil­chen
    • 2. poren­tiefe Filter­ele­ment­rei­ni­gung
  • PN 16 bar, Betriebs­druck 2,5 – 10 bar

 

BWT Infinity Varianten
BWT Infinity Varianten
Unendliche Vielfalt: 3 Typen Infinity - in 2 Modulgrössen für je 5 Dimensionen

Einfache Montage

In Rekordzeit - ohne Werkzeug
BWT Infinity Filter
BWT Infinity Filter
Andocken – Verdrehen – Sichern in DN 20 – DN 25 – DN 32
BWT Infinity Filter
BWT Infinity Filter
Montage mit Vierloch-Flansch in DN 40 – DN 50

Technische Daten

 

Tech­ni­sche Daten Infinity M/A/AP

3/4"

1"

5/4"

6/4"

2"

Durchflussleis­tung ∆p 0,2 bar*  m3/h  3,5 4,5 5,5 10,0 10,0
Betriebs­druck, min./max. bar  2,5 während der Rück­spü­lung/16
Wasser- & Umge­bungs­tem­pe­ratur max.  30 °C/40 °C
Filter­f­ein­heit µm
 90
Gesamt­höhe (A) mm  550
Höhe (B) mm  315
Höhe (C) Infinity A/AP mm  295
Höhe (C) Infinity M mm  360
Mindestmaß (D) mm  670
Strom­an­schluss    230 V/12 V Netz­gerät

 

*nach DIN EN 13443–1, DIN 19628 und DIN EN 1567 für Wasser bis 30 °C

Qualität

Häufige Fragen

Warum ist der Einsatz eines Partikelfilters in der Wasserinstallation notwendig?

In der öst. Trinkwasser-Verordnung (TWVO) §5 Absatz 1 wird allgemein für eine Trinkwasseranlage Errichtung, Betrieb und Wartung nach dem Stand der Technik gefordert. Dieser ist in den technischen Normen festgehalten, und darin wird der Einbau eines Filters am Beginn der Wasserinstallation aus folgenden Gründen gefordert: 

  • Technischer Aspekt: Schutz der Wasser-Installationen und angeschlossener wasserführender Systemteile
  • Wirtschaftlicher Aspekt: Vermeidung von teuren Reparaturen, Reinigungen, etc…
  • Hygienischer Aspekt: Schutz vor Inkrustationen und Ablagerungen in den Rohrleitungen, die Lebensraum für schädliche Mikroorganismen (Biofilm) sein können

Was steht in den wichtigsten öst. Normen zum Thema „Wasserfilter“?

ÖNORM EN 806-2, Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen, Planung:

Kapitel B.3: „Schwebstoffe …lagern sich in Rohren ab…können dadurch sowohl Wachstum von Mikroorganismen als auch Korrosion hervorrufen...ebenso können Schwebstoffe zu Funktionsstörungen und Verstopfungen angeschlossener Apparate führen." Um diesen Risiken vorzubeugen...sollte der Einbau eines mechanischen Filters am Beginn der Hausinstallation in Betracht kommen"

Kapitel B.4. „…Siebe an Wasserzählern oder Entnahmearmaturen (= Strahlregler) als Schutz vor Partikel- und Schwebstoffeintrag nicht ausreichend.“

ÖNORM B 2531: 2019, Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen, nationale Ergänzung zur ÖNORM EN 806:

Kapitel 4.8.3.5, Schutz gegen Eindringen von Partikeln: System und Einbauteile sind bei Bedarf vor Fehlfunktionen zu schützen, z.B. durch den Einbau eines mechanisch wirkenden Filters nach ÖNORM 13443-1. Wartungsintervalle sind besonders aus hygienischen Aspekten zu beachten.

Kapitel 4.10, Schutz des Wassers in den Verbrauchsanlagen: Alle Anlagen für die Trinkwassernachbehandlung bedürfen hinsichtlich Bauart und Wirkungsweise einen Prüfbericht über die gesundheitliche Unbedenklichkeit.

ÖNORM EN 13443, Anlagen zur Behandlung von Trinkwasser innerhalb von Gebäuden – mechanisch wirkende Filter:

Anhang B, Kapitel B.4: Mindestens alle sechs Monate muss das Filterelement in einem Filter ausgetauscht werden (Einwegfilter) oder rückgespült (Rückspülfilter) werden.

DIN 1988-200, Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen:

Kapitel 12.3.3: Mechanische Filter sind bei allen Leitungswerkstoffen erforderlich.

Kapitel 12.4.1: Unmittelbar hinter der Wasserzählanlage ist ein mechanischer Filter einzubauen.

Kapitel 12.4.3: Der Einbau eines mechanischen Filters hat zeitlich vor der ersten Füllung der Trinkwasser-Installation und örtlich unmittelbar hinter der Wasserzählanlage zu geschehen.

Water Safety Plan (WSP)/ ÖNORM EN 15975-2 : 2013
Um die hygienische Sicherheit des Trinkwassers bis zum Zapfhahn des Nutzers sicherzustellen, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO den Water Safety Plan (WSP). Dieses Konzept beinhaltet eine Risikoanalyse für ein Trinkwasser-System und daraus abgeleiteten Managementpläne zur Beherrschung von Risiken und Gewährleistung eines sicheren Betriebes. Dieser Water Safety Plan findet sich in der ÖNORM EN 15975-2 wieder. Weiters bezieht sich Teil B im Anhang II der aktuellen Fassung der TWVO auf diese Norm. Es wird für einen Betreiber einer Wasserversorgungsanlage bei Durchführung einer Risikobewertung gemäß EN 15975-2 die Möglichkeit einer Verringerung der Probenahmehäufigkeit bzw. der zu untersuchenden Parameter angeführt.

Muss ein Partikelfilter gewartet werden?

Ja!

Die TWVO definiert unter §5 die Pflichten eines Betreibers einer Wasserversorgungsanlage:

 Dieser hat … "die Wasserversorgungsanlage fachgerecht von geschulten Personen zu errichten, zu warten und instand zu halten."

Damit ist ein Wartungsaufwand gerechtfertigt und im Sinne der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht (§ 1295 ABGB) und eines bestimmungsgemäßen Betriebes einer Wasserversorgungsanlage (Water Safety Plan, ÖNORM EN 15975-2) ist regelmäßige, fachkundige Wartung auch prinzipiell gefordert.

ÖNORM EN 806-5, Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen, Teil 5: Betrieb und Wartung:
Kapitel 12: Wartung „Die routinemäßige Wartung von … Apparaten muss entsprechend den jeweiligen Herstellerangaben erfolgen…“
Anhang A, Tabelle A.1: Häufigkeit für Inspektion und Wartung „Filter (gem. ÖNORM EN 13443-1 und 13443-2): halbjährlich

ÖNORM EN 15161, Anlagen zur Behandlung von Trinkwasser innerhalb von Gebäuden – Einbau, Betrieb, Wartung und Reparatur:

Kapitel 7 Wartungsanforderungen: „…Wartung…mindestens einmal jährlich durchgeführt…
Das Wartungsprotokoll ist mit der Anlage bereitzustellen.
Dem Besitzer der Anlage…dringend empfohlen, einen Wartungsvertrag abzuschließen.“

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