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Mehrschichtfilter MSF & MSF-GS

Für glasklares, reines Wasser

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Artikelnummer:082272
  • Automatische Rückspülung
  • Verschiedene Varianten erhältlich
  • Chemisch-physikalische und bakteriologische Wasseranalyse vor Einsatz erforderlich
  • Für glasklares, reines Wasser ohne Schwebstoffe
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Ihre Vorteile

Glas­klares, reines Wasser für Eigen­ver­sorger

 

Schmutzpartikel und auch bereits kleinste Mengen an Eisen, Mangan oder organischem Material können die Wasserversorgung erheblich beeinträchtigen. Mit den BWT Mehrschichtfiltern sorgen Sie mühelos für einwandfreien Trinkgenuss!

Produkt­be­schrei­bung

Mehrschichtfilter MSF-A

Der Mehrschichtfilter MSF-A mit automatischer Rückspülung ist zur Entfernung größerer Schmutzfrachten aus dem Wasser bestimmt. Durch die genau abgestimmte Korngröße des Materials wird eine Filterwirksamkeit von < 0,05 mm erreicht. Auch bei größerer Schmutzaufnahme bleibt der Druckverlust gering. Lieferung inkl. 2 Anschluss-Schläuchen, Anschluss-Set 1 optional.

Achtung: chemisch-physikalische und bakteriologische Wasseranalyse vor Einsatz erforderlich. Mehr zur Wasseranalyse.

 

Mehrschichtfilter MSF-GS

Die BWT MSF-GS Filteranlage ist eine vollautomatisch arbeitende Anlage zur Filtration von Trink-, Brunnen- und Brauchwasser. Sie entfernt Eisen und Mangan. Das zeitgesteuerte Steuerventil ermöglicht eine frei einstellbare automatische Rückspülung, zu der Zeit, zu der Ihre Wasserabnahme am geringsten ist.

Mehrschichtfilter mit Zeit- oder volumengesteuerter automatischer Rückspülung. Bei volumengesteuerter Rückspülung und Regeneration sind die Intervalle frei einstellbar. Zur Entfernung von Eisen (< 8 mg/l) und Mangan (< 3 mg/l) bei einer Sauerstoffkonzentration > 30 % des Eisengehaltes. Lieferung inkl. Vorlagebehälter zur Regeneration und 5 m Raufilamschlauch 19 mm.

Achtung: chemisch-physikalische und bakteriologische Trinkwasseranalyse vor Einsatz erforderlich. Mehr zur Wasseranalyse.

Technische Daten

 

Tech­ni­sche Daten Mehr­schichtfilter

 

MSF-A

MSF-A
190 FNO

Art.-Nr.    082272 082455 
Anschluss­di­men­sion  AG 5/4" 5/4"
Min./max. Betriebs­druck bar  2/6
3/6
Durchflussleis­tung bei ∆p 0,2 bar m3/h
 2
1,5*
Spülwasser-Durchflussleis­tung b. 4 bar m3/h 2,2  3,0–3,5
Rück­spül­dauer min

Wasser­tem­pe­ratur max.
°C
5–30
5–30
Gesamt­höhe
mm 1500
1900
Filter­durch­messer
mm 325
400
Stütz­kies 2–3,15 mm kg 25
 50
Hydrofilt 0,8 –1,5 mm  l 50 -
Katalyt. Filter­ma­te­rial l - 85

* kurz­zeitig 2 m3/h

 

Tech­ni­sche Daten Mehr­schichtfilter MSF GS

 

12

14

18

21

Art.-Nr.   082448   082449 082450  082451 
Anschluss­di­men­sion  AG 1" 1" 1" 5/4"
Min./max. Betriebs­druck bar 2,5/8
2,5/8 2,5/8
2,5/8
Durchflussleis­tung bei ∆p 0,2 bar m3/h
 1,1–1,5
1,1–1,5 2,5–3,3 3,3–4,4
Spülwasser-Durchflussleis­tung m3/h 2,2  3,0 5,0 6,6
Wasser­tem­pe­ratur max.
°C
40
40 40 40
Gesamt­höhe
mm 1543
1874 1922 1922
Filter­durch­messer
mm 304
369 480 552
Filterfüllung Stützkies
(2,00–3,15 mm)
l 5
8 15 25
Filterfüllung Mehrkomponentenharz  l 57 90 150 200

Qualität

Häufige Fragen

Warum ist der Einsatz eines Partikelfilters in der Wasserinstallation notwendig?

In der öst. Trinkwasser-Verordnung (TWVO) §5 Absatz 1 wird allgemein für eine Trinkwasseranlage Errichtung, Betrieb und Wartung nach dem Stand der Technik gefordert. Dieser ist in den technischen Normen festgehalten, und darin wird der Einbau eines Filters am Beginn der Wasserinstallation aus folgenden Gründen gefordert: 

  • Technischer Aspekt: Schutz der Wasser-Installationen und angeschlossener wasserführender Systemteile
  • Wirtschaftlicher Aspekt: Vermeidung von teuren Reparaturen, Reinigungen, etc…
  • Hygienischer Aspekt: Schutz vor Inkrustationen und Ablagerungen in den Rohrleitungen, die Lebensraum für schädliche Mikroorganismen (Biofilm) sein können

Was steht in den wichtigsten öst. Normen zum Thema „Wasserfilter“?

ÖNORM EN 806-2, Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen, Planung:

Kapitel B.3: „Schwebstoffe …lagern sich in Rohren ab…können dadurch sowohl Wachstum von Mikroorganismen als auch Korrosion hervorrufen...ebenso können Schwebstoffe zu Funktionsstörungen und Verstopfungen angeschlossener Apparate führen." Um diesen Risiken vorzubeugen...sollte der Einbau eines mechanischen Filters am Beginn der Hausinstallation in Betracht kommen"

Kapitel B.4. „…Siebe an Wasserzählern oder Entnahmearmaturen (= Strahlregler) als Schutz vor Partikel- und Schwebstoffeintrag nicht ausreichend.“

ÖNORM B 2531: 2019, Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen, nationale Ergänzung zur ÖNORM EN 806:

Kapitel 4.8.3.5, Schutz gegen Eindringen von Partikeln: System und Einbauteile sind bei Bedarf vor Fehlfunktionen zu schützen, z.B. durch den Einbau eines mechanisch wirkenden Filters nach ÖNORM 13443-1. Wartungsintervalle sind besonders aus hygienischen Aspekten zu beachten.

Kapitel 4.10, Schutz des Wassers in den Verbrauchsanlagen: Alle Anlagen für die Trinkwassernachbehandlung bedürfen hinsichtlich Bauart und Wirkungsweise einen Prüfbericht über die gesundheitliche Unbedenklichkeit.

ÖNORM EN 13443, Anlagen zur Behandlung von Trinkwasser innerhalb von Gebäuden – mechanisch wirkende Filter:

Anhang B, Kapitel B.4: Mindestens alle sechs Monate muss das Filterelement in einem Filter ausgetauscht werden (Einwegfilter) oder rückgespült (Rückspülfilter) werden.

DIN 1988-200, Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen:

Kapitel 12.3.3: Mechanische Filter sind bei allen Leitungswerkstoffen erforderlich.

Kapitel 12.4.1: Unmittelbar hinter der Wasserzählanlage ist ein mechanischer Filter einzubauen.

Kapitel 12.4.3: Der Einbau eines mechanischen Filters hat zeitlich vor der ersten Füllung der Trinkwasser-Installation und örtlich unmittelbar hinter der Wasserzählanlage zu geschehen.

Water Safety Plan (WSP)/ ÖNORM EN 15975-2 : 2013
Um die hygienische Sicherheit des Trinkwassers bis zum Zapfhahn des Nutzers sicherzustellen, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO den Water Safety Plan (WSP). Dieses Konzept beinhaltet eine Risikoanalyse für ein Trinkwasser-System und daraus abgeleiteten Managementpläne zur Beherrschung von Risiken und Gewährleistung eines sicheren Betriebes. Dieser Water Safety Plan findet sich in der ÖNORM EN 15975-2 wieder. Weiters bezieht sich Teil B im Anhang II der aktuellen Fassung der TWVO auf diese Norm. Es wird für einen Betreiber einer Wasserversorgungsanlage bei Durchführung einer Risikobewertung gemäß EN 15975-2 die Möglichkeit einer Verringerung der Probenahmehäufigkeit bzw. der zu untersuchenden Parameter angeführt.

Muss ein Partikelfilter gewartet werden?

Ja!

Die TWVO definiert unter §5 die Pflichten eines Betreibers einer Wasserversorgungsanlage:

 Dieser hat … "die Wasserversorgungsanlage fachgerecht von geschulten Personen zu errichten, zu warten und instand zu halten."

Damit ist ein Wartungsaufwand gerechtfertigt und im Sinne der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht (§ 1295 ABGB) und eines bestimmungsgemäßen Betriebes einer Wasserversorgungsanlage (Water Safety Plan, ÖNORM EN 15975-2) ist regelmäßige, fachkundige Wartung auch prinzipiell gefordert.

ÖNORM EN 806-5, Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen, Teil 5: Betrieb und Wartung:
Kapitel 12: Wartung „Die routinemäßige Wartung von … Apparaten muss entsprechend den jeweiligen Herstellerangaben erfolgen…“
Anhang A, Tabelle A.1: Häufigkeit für Inspektion und Wartung „Filter (gem. ÖNORM EN 13443-1 und 13443-2): halbjährlich

ÖNORM EN 15161, Anlagen zur Behandlung von Trinkwasser innerhalb von Gebäuden – Einbau, Betrieb, Wartung und Reparatur:

Kapitel 7 Wartungsanforderungen: „…Wartung…mindestens einmal jährlich durchgeführt…
Das Wartungsprotokoll ist mit der Anlage bereitzustellen.
Dem Besitzer der Anlage…dringend empfohlen, einen Wartungsvertrag abzuschließen.“

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