Shop
Global
Haben Sie Ihr Land nicht gefunden?
BWT arbeitet weltweit mit tausenden Partnern in mehr als 80 Ländern. Senden Sie uns bitte eine Nachricht. Der richtige Ansprechpartner wird sich bei Ihnen melden.
Multipur AP
Multipur M
Multipur AP
Multipur M

Multipur M/AP

Rückspülfilter

Wir beraten Sie gerne. Fordern Sie ein Angebot für diesen Artikel an.

Angebot anfordern
Artikelnummer:080684
  • Manuelle bzw. automatische Rückspülung
  • Verschiedene Größen
  • DVGW zertifiziert
Springe zu

Stopp für uner­wünschte Eindring­linge

Der Einbau eines Trink­was­ser­fil­ters macht Sinn, denn er bildet eine Barriere am Haus­was­ser­ein­gang für uner­wünschte Besu­cher. Was viele aber nicht wissen: der Einbau eines DVGW-/ÖVGW-​geprüften Filters wird laut DIN 1988 sogar empfohlen!

Produkt­be­schrei­bung

Rückspülfilter Multipur M 65-100 (manueller Rückspülfilter)

Filter komplett mit Rotgussgehäuse, Filter- und Rückspülfiltereinsatz, Flanschen PN 16 nach DIN 2501, Teil 1 (Gegenflansche bauseits) bzw. Filtereinsatz 100 µm gemäß DVGW-Richtlinien. Die Rückspülung erfolgt manuell.

Rückspülfilter Multipur AP 65-100 (automatischer Rückspülfilter)

Filter komplett mit Rotgussgehäuse, Filter- und Rückspüleinsatz, Flanschen nach DIN 2501, Teil 1 (Gegenflansche bauseits) mit Edelstahl Filtergewebe 100 µm gemäß DVGW-Richtlinien (Auf Wunsch auch mit 200 µm lieferbar). Die Rückspülung erfolgt automatisch, elektronisch gesteuert, differenzdruck abhängig mit Zeitvorrangschaltung.

  • Optische Betriebs- und Störanzeige
  • Trafostecker mit 12 Volt Schutzkleinspannung und Handrückspülmöglichkeit
  • Elektrischer Kontaktgeber für optische oder akustische Fernkontrolle (potentialfreier Ausgang)
  • Kein zusätzlicher Differenzdruckmanometer erforderlich

Technische Daten

 

Tech­ni­sche Daten Multipur M 65-100

65 M

80 M

100 M

Art.-Nr.    080684  080685 080691 
Anschluss­nenn­weite  DN  65 80 100
Durchflussleis­tung bei ∆p 0,2 bar m3/h  35
35  40 
Nenn­druck PN  10
10 10
Betriebs­druck, min./max. bar 2,5/10
2,5/10  2,5/10 
Mindest­druck n. Filter b. Rück­spü­lung bar 2,5
2,5  2,5
Rückspül-Wassermenge
bei 4 bar Betriebs­druck, ca.
l  30
30 30 
Spül­was­ser­strom, ca. l/s
 1,7
1,7   2,4
Wasser­tem­pe­ratur, max. °C
5–30
 5–30 5–30 
Umge­bungs­tem­pe­ratur, max. °C
5– 40
 5– 40 5– 40 
Flan­sch­an­schluss   nach DIN 2501, Teil 1
L Baulänge mm  220
220 220
H1 Höhe Rohr­mitte
bis Gerä­te­ober­kante, ca.
mm 230
230 230 
H2 Höhe Rohr­mitte
bis Gerä­te­un­ter­kante, ca.
mm 400
400 430 
Kanal­an­schluss min. DN  50
50 50 
Betriebs­ge­wicht, ca.
kg 15
18 24 

 

 

Tech­ni­sche Daten Multipur AP 65-100

65 AP

80 AP

100 AP

Art.-Nr.    080686 080687   080692
Anschlussnennweite  DN  65 80 100
Durchflussleistung bei ∆p 0,2 bar m3/h  35
35  40 
Nenndruck PN  10
10 10
Betriebsdruck, min./max. bar 2,5/10
2,5/10  2,5/10 
Mindestdruck n. Filter b. Rückspülung bar 2,5
2,5  2,5
Rückspül-Wassermenge
bei 4 bar Betriebsdruck, ca.
l  20
20 30 
Spülwasserstrom, ca. l/s
 1,4
1,4   2,4
Wassertemperatur, max. °C
5–30
 5–30 5–30 
Umgebungstemperatur, max. °C
5– 40
 5– 40 5– 40 
Flanschanschluss   nach DIN 2501, Teil 1
Lochkreisdurchmesser/Flanschbohrung
mm  145/18
160/18 180/18
H1/H2/H3 Höhe und Ausbauhöhe, ca. mm 340/290/420
340/290/420 310/370/400
Baulänge mm 220
220 220 
Kanalanschluss min. DN  50
50 50 
Betriebsgewicht, ca.
kg 15
18 24 
Filtergewebe
µm
100 100 100 

 

Qualität

Häufige Fragen

Warum ist der Einsatz eines Partikelfilters in der Wasserinstallation notwendig?

In der öst. Trinkwasser-Verordnung (TWVO) §5 Absatz 1 wird allgemein für eine Trinkwasseranlage Errichtung, Betrieb und Wartung nach dem Stand der Technik gefordert. Dieser ist in den technischen Normen festgehalten, und darin wird der Einbau eines Filters am Beginn der Wasserinstallation aus folgenden Gründen gefordert: 

  • Technischer Aspekt: Schutz der Wasser-Installationen und angeschlossener wasserführender Systemteile
  • Wirtschaftlicher Aspekt: Vermeidung von teuren Reparaturen, Reinigungen, etc…
  • Hygienischer Aspekt: Schutz vor Inkrustationen und Ablagerungen in den Rohrleitungen, die Lebensraum für schädliche Mikroorganismen (Biofilm) sein können

Was steht in den wichtigsten öst. Normen zum Thema „Wasserfilter“?

ÖNORM EN 806-2, Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen, Planung:

Kapitel B.3: „Schwebstoffe …lagern sich in Rohren ab…können dadurch sowohl Wachstum von Mikroorganismen als auch Korrosion hervorrufen...ebenso können Schwebstoffe zu Funktionsstörungen und Verstopfungen angeschlossener Apparate führen." Um diesen Risiken vorzubeugen...sollte der Einbau eines mechanischen Filters am Beginn der Hausinstallation in Betracht kommen"

Kapitel B.4. „…Siebe an Wasserzählern oder Entnahmearmaturen (= Strahlregler) als Schutz vor Partikel- und Schwebstoffeintrag nicht ausreichend.“

ÖNORM B 2531: 2019, Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen, nationale Ergänzung zur ÖNORM EN 806:

Kapitel 4.8.3.5, Schutz gegen Eindringen von Partikeln: System und Einbauteile sind bei Bedarf vor Fehlfunktionen zu schützen, z.B. durch den Einbau eines mechanisch wirkenden Filters nach ÖNORM 13443-1. Wartungsintervalle sind besonders aus hygienischen Aspekten zu beachten.

Kapitel 4.10, Schutz des Wassers in den Verbrauchsanlagen: Alle Anlagen für die Trinkwassernachbehandlung bedürfen hinsichtlich Bauart und Wirkungsweise einen Prüfbericht über die gesundheitliche Unbedenklichkeit.

ÖNORM EN 13443, Anlagen zur Behandlung von Trinkwasser innerhalb von Gebäuden – mechanisch wirkende Filter:

Anhang B, Kapitel B.4: Mindestens alle sechs Monate muss das Filterelement in einem Filter ausgetauscht werden (Einwegfilter) oder rückgespült (Rückspülfilter) werden.

DIN 1988-200, Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen:

Kapitel 12.3.3: Mechanische Filter sind bei allen Leitungswerkstoffen erforderlich.

Kapitel 12.4.1: Unmittelbar hinter der Wasserzählanlage ist ein mechanischer Filter einzubauen.

Kapitel 12.4.3: Der Einbau eines mechanischen Filters hat zeitlich vor der ersten Füllung der Trinkwasser-Installation und örtlich unmittelbar hinter der Wasserzählanlage zu geschehen.

Water Safety Plan (WSP)/ ÖNORM EN 15975-2 : 2013
Um die hygienische Sicherheit des Trinkwassers bis zum Zapfhahn des Nutzers sicherzustellen, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO den Water Safety Plan (WSP). Dieses Konzept beinhaltet eine Risikoanalyse für ein Trinkwasser-System und daraus abgeleiteten Managementpläne zur Beherrschung von Risiken und Gewährleistung eines sicheren Betriebes. Dieser Water Safety Plan findet sich in der ÖNORM EN 15975-2 wieder. Weiters bezieht sich Teil B im Anhang II der aktuellen Fassung der TWVO auf diese Norm. Es wird für einen Betreiber einer Wasserversorgungsanlage bei Durchführung einer Risikobewertung gemäß EN 15975-2 die Möglichkeit einer Verringerung der Probenahmehäufigkeit bzw. der zu untersuchenden Parameter angeführt.

Muss ein Partikelfilter gewartet werden?

Ja!

Die TWVO definiert unter §5 die Pflichten eines Betreibers einer Wasserversorgungsanlage:

 Dieser hat … "die Wasserversorgungsanlage fachgerecht von geschulten Personen zu errichten, zu warten und instand zu halten."

Damit ist ein Wartungsaufwand gerechtfertigt und im Sinne der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht (§ 1295 ABGB) und eines bestimmungsgemäßen Betriebes einer Wasserversorgungsanlage (Water Safety Plan, ÖNORM EN 15975-2) ist regelmäßige, fachkundige Wartung auch prinzipiell gefordert.

ÖNORM EN 806-5, Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen, Teil 5: Betrieb und Wartung:
Kapitel 12: Wartung „Die routinemäßige Wartung von … Apparaten muss entsprechend den jeweiligen Herstellerangaben erfolgen…“
Anhang A, Tabelle A.1: Häufigkeit für Inspektion und Wartung „Filter (gem. ÖNORM EN 13443-1 und 13443-2): halbjährlich

ÖNORM EN 15161, Anlagen zur Behandlung von Trinkwasser innerhalb von Gebäuden – Einbau, Betrieb, Wartung und Reparatur:

Kapitel 7 Wartungsanforderungen: „…Wartung…mindestens einmal jährlich durchgeführt…
Das Wartungsprotokoll ist mit der Anlage bereitzustellen.
Dem Besitzer der Anlage…dringend empfohlen, einen Wartungsvertrag abzuschließen.“

Weitere laden
Multipur M

Multipur M/AP